Die geniale KOCHKISTE             
Energie sparen. Entspannt kochen. Gesund & lecker essen.                           

Rezepte

Hier findest Du köstliche und gesunde Rezepte für jeden Gusto. Sie werden nachhaltig und klimafreundlich entwickelt. Alle Rezepte und Fotos sind authentisch und stammen von mir. 

Thematisch sortierte Rezepte mit vielen Infos und Warenkunde kannst Du im Kochkiste-Shop bestellen. Weitere Rezepte gibt es in der Gruppe "Cook for Change" auf der Facebook-Seite  "Die geniale Kochkiste". Du brauchst nur auf die Links zu klicken und schon bist Du da. 

Rezepte & Fotos © Irene Wild - Nachhaltige Esskultur.

Saisonaler Kartoffel-Crottin (4 Portionen)

Nein, es handelt sich nicht um einen Schreibfehler von Kartoffel-Gratin. Obwohl es einer ist, aber mit „Crottin de Chavignol“ gemacht, einem französischen Ziegenkäse, der besonders wohlschmeckend und zum Backen und Gratinieren geeignet ist. 

Ich werde immer wieder gefragt, was man außer Eintopf noch in der Kochkiste garen kann. Dieses Rezept soll als Beispiel dienen, wie vielfältig sich die geniale Kochkiste mit anderen Kochmethoden, wie hier dem Backen, zeit- und energiesparend einsetzen lässt. Statt die Kartoffeln im Ofen zu garen, werden sie in der genialen Kochkiste vorgekocht. Die Vorteile: es besteht keine Gefahr, dass sie verkochen und Koch- und Backzeit verkürzen sich enorm.

Zutaten: 1kg festkochende Kartoffeln vom Vortag oder frisch/ 1 EL Ghee/ 2 Crottins de Chavignol/ 6 Zehen sehr frischer Knoblauch/ Kokosblütensirup (oder flüssiger Honig)/ 1 Handvoll frischer Rosmarin/ Steinsalz/  schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Kartoffeln in der genialen Kochkiste garen. Abkühlen lassen, schälen und in Scheiben schneiden. Den Ofen auf 200° vorheizen. Ghee (oder Butter) in einer feuerfesten Form schmelzen und die Form damit einpinseln. Kartoffelscheiben in die Form schichten. Salzen und pfeffern. Knoblauchzehen in feine Scheibchen schneiden und darüber verteilen. Dann die Crottins in Halbmonde schneiden und gleichmäßig darauf legen. Auf jedes Stück Ziegenkäse einen Tupfer Kokosblütensirup geben. Rosmarin-Blättchen großzügig über den Kartoffel-Crottin streuen. Im Ofen bei 200° (mit Grill) etwa 10 Minuten überbacken. 

Tipp: Dazu passt ein grüner Salat mit Radieschen mit einem cremigen Dressing aus saurer Sahne, Essig, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer. 

Irene’s Corona-Projekt „Nachhaltig Kochen“ Mai 2020

Mit dieser Rezept-Trilogie möchte ich vermitteln, wie nachhaltig Kochen im (#corona-)Alltag abläuft. Konkret, wie man entspannt und bequem aus einem Rezept zwei weitere, ganz andere gesunde und schmackhafte kreiert. Und alle in bester Qualität trotz knapper Kasse - gewusst wie! 

Nachhaltig Kochen heißt für mich: selber, vorausschauend, vielfältig und klimafreundlich Kochen. Mit (möglichst) natürlichen Zutaten in (möglichst) Bio-Qualität. Weitere Kriterien sind: gesund/ überwiegend vegetarisch oder vegan/ regional-saisonal/ Zero waste/ plastikfrei/ Fair trade/ ökofair /ökosozial. Es gibt noch mehr und man kann nicht immer alle erfüllen. Das ist auch nicht das Ziel, sondern der Weg ist das Ziel! Wichtig ist, überhaupt Nachhaltigkeits-Gedanken ins eigene Koch-Handeln einfließen zu lassen. Sich ein Nachhaltigkeits-Kriterium raussuchen und anfangen! Dann kommt ein Nachhaltigkeits-Prozess in Gang, der eine individuelle Eigendynamik entwickelt. Den nachhaltigen Koch-Prozess positiv und motivierend zu unterstützen und zu fördern ist meine Mission. Viel Kochfreude & Genuß wünscht Irene Wild - Ernährungspionierin, Feinschmeckerin & Kochbuchautorin von „Die geniale Kochkiste“ #hädecke

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Rezept 1: Kichererbsen aus der Kochkiste mit Kräuteröl (4 Portionen)

Kichererbsen und Stangensellerie verwandeln sich dank eines selbst gemachten Kräuteröls in eine elegante vegane Hauptspeise. Ich habe dafür Petersilie, Basilikum, marokkanische Minze, Zitronenmelisse und Koriander aus Topf und Garten gewählt, genauso gingen andere oder wenigere. In einer Krise benutzt man einfach, was gerade an frischen Kräutern zur Verfügung steht. Mit Hilfe der genialen Kochkiste wird dieses gesunde Gericht flexibel, entspannt und klimafreundlich in Etappen zubereitet.

Zutaten: 250g getrocknete Kichererbsen/ 2 EL Olivenöl/ 2 EL Weißwein-Essig/ 4 Knoblauchzehen/ einige Salbeiblätter/ 1 Stangensellerie/ 2 Frühlingszwiebeln/ 1 EL Gomasio. Für das Kräuteröl: 125ml Olivenöl extra vergine/ 100g gemischte, grüne Kräuter/ Saft einer halben Zitrone/ ½ TL feines Meersalz.

Zubereitung: 1. Etappe: Kichererbsen 12 Std. einweichen. Dann in einem Topf in reichlich Wasser aufsetzen. Olivenöl, Essig, zerdrückte Knoblauchzehen und Salbeiblätter hinzufügen. 15- 20 Minuten ankochen und dann für 3 Stunden oder länger in der Kochkiste weich garen. 2. Etappe: Kichererbsen abschütten, Kochsud und Knoblauch auffangen. Gleich weiterkochen, die Kichererbsen beiseite stellen oder gekühlt aufbewahren. 3. Etappe: Für das Kräuteröl alle Kräuter sehr fein schneiden. Olivenöl hinzugeben und solange mixen, bis sich Öl und Kräuter zu einer Emulsion verbinden. Dann Zitronensaft und Salz hinzufügen. Umrühren, abschmecken und abgedeckt beiseite stellen. 4. Etappe: Sellerie mundgerecht schneiden, das Grün beiseite legen. In 250 ml Kochsud mit 1 TL Salz  einige Minuten al dente garen. ⅓ der Kichererbsen mit etwas Kochsud und den Knoblauchzehen pürieren, dann dem Gemüse hinzufügen und unterrühren. Übrigen Kochsud in eine Flasche umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Die restlichen Kichererbsen, Gomasio und die Frühlingszwiebeln dazugeben und untermengen. Nach Gusto abschmecken. Fertigstellen oder bis zur Wunsch-Essenszeit in den Kühlschrank stellen.

Fertigstellen: Das Gericht ggfs. erhitzen, etwas einkochen lassen oder Kochsud hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann in eine oder mehrere Schüsseln umfüllen. Etwas Kräuteröl obendrauf träufeln, das übrige sowie Gomasio separat dazu reichen. Mit Selleriegrün schön dekorieren.

Rezept 2: Auflauf mit herzhafter Kräuterkruste (4 Portionen/ vegetarisch)

Das 1. Folgerezept ergibt sich aus den Resten vom Vortag und aus Vorräten, ohne extra Einkauf. Es geht beim nachhaltigen Kochen auch um Zeitersparnis. Ich hatte Eier, die aufgebraucht werden sollten, verschiedene Käse, einen bereits angebrochenen Becher Schmand sowie getrocknete, selbst gebackene Dinkelbrötchen im Brotbeutel in der Vorratskammer. Also Auflauf! Die neuen Zutaten lassen sich durch ähnliche ersetzen, z. B. Schmand durch (vegane) Sahne, Hauptsache das Prinzip bleibt erhalten, dann gelingt und schmeckt es immer! 

Zutaten: der Rest vom Gericht vom Vortag (mindestens die Hälfte)/ den Rest Kräuteröl vom Vortag (kleinen Rest für 2. Folgerezept lassen!)/ 1 Stückchen Butter für die Auflaufform/ 2 Eier/ schwarzer Pfeffer u. geriebene Muskatnuss nach Gusto/ ½ TL Steinsalz/ 100g Schmand/ 150g Feta/ 100g Brotbrösel/ 50g fein geriebener Parmesan.

Zubereitung: Backofen auf 200° vorheizen. Eier verquirlen und dann mit Gewürzen und Schmand vermischen. Unter Rest vom Vortag heben. Mischung in gefettete Auflaufform geben. Feta gleichmäßig darauf zerkrümeln. Kräuteröl mit Brösel und Parmesan mischen und obenauf geben. Etwa 30 Minuten backen, ggfs. für eine schöne Kruste noch ein paar Minuten Grill dazu schalten. Dazu passt ein grüner Salat.

Rezept 3: Feine Gemüse-Cremesuppe mit Zwiebel-Pickles (2- 3 Portionen/ vegetarisch oder vegan)

Zum Abschluss der Mini-Serie „Nachhaltig Kochen“ gibt es eine feine Suppe! Mit den Resten von Rezept 1 und mit dem, was eben noch da ist. Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten habe ich fast immer vorrätig. Da die Suppe püriert wird, bietet sich zur Zubereitung wieder meine beste Kochfreundin, die geniale Kochkiste, an. Darin gart das Gemüse autonom und die Zeit spielt keine Rolle, da es ja weich sein soll. Mehr Freiheit beim Kochen - auch das ein wesentliches Benefit des Kochkiste-Kochens. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, möchte man das nie mehr missen. Und wenn man diese Suppe gekostet hat, kann man eigentlich nur Fan nachhaltiger Esskultur werden! Ich freue mich über Likes und neue Follower auf Facebook (Die geniale Kochkiste) und Instagram (die_geniale_kochkiste)! Einfach auf die Links klicken und schon bist Du da.

Zutaten: 750ml Kochsud von Rezept 1/ ½ Stange Lauch/ 250g Kartoffeln/ 1 Karotte/ 1 Tomate/ 1 kleines Bouquet Garni mit Liebstöckl und glattblättriger Petersilie/ 150g Crème Fraîche oder 150ml vegane Kochsahne/ 1 TL Dijon-Senf/ feines Meersalz/ schwarzer Pfeffer aus der Mühle/ etwas geriebene Muskatnuss/ restliches Kräuteröl von Rezept 1/ Für die Zwiebel-Pickles: 1 rote und 1 weiße Zwiebel/ Saft von 1 Limette/ 1 EL Reis-Sirup/ 1 TL Shoyu/ ½ TL feines Meersalz.

Zubereitung: 1. Etappe: In einer kleinen Schüssel fein geschnittene Zwiebeln mit den anderen Zutaten vermischen. Bis zum Essen abgedeckt mindestens 2 Stunden ziehen lassen. 2. Etappe: Gemüse fein schneiden. In einen Topf geben und den Kichererbsen-Kochsud angießen. Salzen und Bouquet Garni dazugeben. Etwa 5 Minuten ankochen und dann in der genialen Kochkiste fertig garen. 3. Etappe: Suppe pürieren. Crème Fraîche bzw. vegane Kochsahne, Senf und Gewürze dazugeben und die Cremesuppe schaumig aufschlagen.

Fertigstellen: Die Cremesuppe abschmecken, ggfs. nochmals erhitzen. Auf Schalen oder tiefe Teller verteilen. Mit dem Rest Kräuteröl und den Zwiebel-Pickles dekorieren oder beides separat dazu reichen. Brot zum Dippen passt prima dazu.

Viel Kochfreude & Genuß wünscht Eure Irene WildErnährungspionierin, Feinschmeckerin & Kochbuchautorin von „Die geniale Kochkiste“ #hädecke


Weiße Bohnen-Auflauf für kühlere Tage (6- 8 Portionen) 

Das ist ein einfacher, aber sehr schmackhafter Bohnen-Auflauf mit italienischem Flair - ideal für kühlere Frühlings- und Sommertage. Macht satt und happy. Durch das luftdichte Niedrigtemperaturgaren der Bohnen in der Kochkiste werden sie schön weich und bekommen einen wunderbaren Geschmack mit einem Hauch von umami. Weiße Bohnen sind nahrhaft und gesund, gerade für Veganer:innen und Vegetarier:innen: sie liefern u. a. viele Ballaststoffe, Eiweiß, Magnesium, Eisen und Folsäure.

Zutaten: Für die Bohnen: 500 g getrocknete weiße Riesenbohnen, 4 zerdrückte Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, 1 Stück Parmesan-Rinde, 10 frische Salbeiblätter, Wasser. Für den Auflauf: 50 ml Olivenöl/ 1 fein geschnittene große Zwiebel/ 4 entkernte, gewürfelte Tomaten/ 4 sehr fein geschnittene Knoblauchzehen/ 6 EL Tomatenmark/ 250 ml Kochsud/ Steinsalz/ schwarzer Pfeffer/ 1 TL geräuchertes Paprikapulver/ 125 g grob geriebener Cheddar/ 100 g fein geriebener Pecorino/ 125 g (1 Kugel) geschnittener Mozzarella/ 1 Handvoll Basilikumblätter.

Zubereitung

  1. Vorschlag: Die Bohnen über Nacht einweichen. Vor dem Frühstück abschütten, abbrausen und in reichlich Wasser mit Knoblauch, Olivenöl, Parmesan-Rinde und frischen Salbeiblättern erhitzen. Während dem Frühstück köcheln lassen und nach dem Frühstück in der Kochkiste fertig garen. Geht ganz easy nebenher.
  2. Eine halbe Stunde vor Essenszeit die Bohnen abschütten, dabei mindestens 250 ml Kochsud auffangen. Ofen auf 220° vorheizen. Auflaufform einfetten. In dem Bohnentopf (kein Spülen notwendig) Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin golden anbraten. Erst das Tomatenmark und dann die Tomatenstücke einrühren.
  3. Bohnensud, Salz, Pfeffer und Paprikapulver hinzufügen und alles gut vermischen. Bohnen dazugeben und mit der Sauce vermengen. In die Auflaufform umfüllen. Cheddar mit Parmesan mischen, gleichmäßig darauf verteilen und dann mit Mozzarella belegen. Etwa 15 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen und gebräunt ist, ggfs. für ein paar Minuten Grill dazu schalten. 

Fertigstellen & Anrichten: Auflauf aus dem Ofen holen. Die Basilikumblätter darauf verteilen und sofort servieren. Dazu passt geröstetes Baguette zum Dippen und ein grüner Salat mit herzhaftem Dressing. 

Die geniale Kochkiste-Rezept: Mai-Bowle (3 Liter)

Die Hauptrolle bei  diesem erfrischenden Frühlingsgetränk spielt der echte Waldmeister, der der Bowle ihren einzigartigen Geschmack verleiht. Durch den Heißauszug in der Kochkiste entfaltet er sein Aroma auf geradezu betörende Weise.

Zutaten: ½ l naturtrüber Bio-Apfelsaft/ ½ l stilles Wasser/ 1 Flasche gekühlter Riesling feinherb/ 1 Büschel (10- 15 Stängel) getrockneter Waldmeister/ 1 Flasche gekühlter Prosecco/ 250 g geviertelte Erdbeeren/ Je 1- 2 Stängel marokkanische Minze und Zitronenmelisse/ 1 Holunderblüte (nicht waschen!) Mai-Bowle alkoholfrei: 1 l Bio-Birnensaft und 2 l Mineralwasser classic verwenden.

Zubereitung: Waldmeisterstängel zusammenbinden. Apfelsaft und Wasser in einen Topf gießen, das Waldmeisterbüschel kopfüber unter die Flüssigkeit drücken. Bis zum Siedepunkt erhitzen - nicht kochen! - und dann bis zur Abkühlung in die Kochkiste stellen. Erdbeeren in die Karaffe geben, mit dem Riesling begießen und abgedeckt ziehen lassen.

Fertigstellen & Anrichten: Waldmeister entfernen. Den aromatisierten Saft in die Karaffe umfüllen. Mit Prosecco aufgießen. Minze, Zitronenmelisse und die Holunderblüte dekorativ in das Gefäß stellen. 

  • Tipp: Mithilfe eines Kühlakkus in der genialen Kochkiste kühl halten. Notabene: das isolierende Prinzip der Kochkiste funktioniert bei Hitze wie bei Kälte, die geniale Kochkiste ist eben nachhaltig-multifunktional!

Irene’s „Anti-Corona-Blues-Rezept (4 Portionen)

Umami vegan. Sinnlich. Suppe oder Eintopf. Klimafreundlich gekocht.

In einer Krise, die mit Isolation, sozialer Distanzierung und Reiseeinschränkung, also Reizarmut, einhergeht brauchen wir Gerichte, die alle Sinne positiv stimulieren. Die Verlockung ist groß, süßer, salziger und fettiger, also ungesund zu kochen. Besser ist, kulinarische Anreize über Geschmack, Farben, Texturen und Konsistenzen zu erreichen, die auch stimmungsaufhellend wirken. Ich empfehle diese Mahlzeit deshalb für „Corona-Downer“-Tage. Macht ein bisschen Arbeit, aber Kochen ist eine gute Ablenkung und auch die liebevolle Mühe kann man wohltuend schmecken. Ebenso wie eine schöne Präsentation, die Restaurants nicht vermissen lassen. Dafür verwende ich ausschließlich eigene und Bio-Produkte. 

Mit der klimafreundlichen Kochkiste kann man dieses und viele andere Rezepte in Etappen ohne Stress kochen. Ein Grund, warum ich diese Kochmethode so liebe und mich für sie stark mache. In Krisen sind Basis-Rezepte wie dieses besonders wichtig, denn viele Zutaten lassen sich durch ähnliche ersetzen: Süße mit Süße, Säure mit Säure, Textur mit Textur, Farbe mit Farbe usw.. Das schmeckt dann natürlich nicht genau gleich, aber Idee und Seele des Rezeptes bleiben gewahrt.  

Vorbereitung: 

1. Die Bohnen: 250 g Cannellini-Bohnen mehrere Stunden wässern. In Salzwasser mit frischen Salbei-Spitzen, 4 zerdrückten Knoblauchzehen und 2 EL Sesamöl 15 Minuten ankochen. 2 bis mehrere Stunden in der genialen Kochkiste fertig garen. 

2. Rote-Bete-Kick: Drei kleinere Rote Bete raspeln. Mit Meersalz, 2 El Mirin und 2 EL Balsamico Bianco vermischen und bis zum Servieren ziehen lassen. 

3. Kräuter-Boost: Je eine Handvoll Blätter von Zitronenmelisse und marokkanischer Minze sehr fein wiegen. Mit Meersalz, dem Saft einer halben Zitrone und 1 EL Olivenöl vermischen und bis zum Servieren ziehen lassen.

Zutaten: 4 Knoblauchzehen/ 1 Stück Ingwer/ 2 rote Zwiebeln/ 3 Karotten/ 1 Stange Lauch/ 1 EL zerstoßener Szechuan-Pfeffer/ 1 EL Kurkuma/ 1 Dose Kokosmilch/ 1 Schüssel Blattgemüse (Brennessel-Spitzen, Giersch, Petersilie, Bärlauch).

Zubereitung: Bohnen abschütten, die Brühe auffangen. Die Hälfte der Bohnen mit 1 L Brühe pürieren (½ Liter für Eintopf). Restliche Brühe aufbewahren, sie ist köstlich. Blattgemüse mit Stielen waschen, trocknen und grob zerzupfen. Knoblauch und Ingwer sehr fein schneiden oder raspeln. Zwiebeln, Karotten und Lauch fein schneiden. In einem großen Topf Sesamöl erhitzen. Nacheinander Zwiebeln, Karotten, Lauch, Kurkuma und jeweils die Hälfte von Knoblauch, Ingwer und rotem Pfeffer unter Rühren anbraten, bis sich alle Zutaten miteinander verbinden. Mit der Bohnenbrühe ablöschen. Kokosmilch, restlichen Knoblauch, Ingwer und Pfeffer dazugeben. Aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll al dente sein. Restliche Bohnen hinzufügen und das Blattgemüse hineingeben. Kurz noch einmal aufkochen, bis es zusammenfällt. Die Hälfte von Rote Bete-Kick und Kräuter-Boost hinzufügen und alles miteinander vermengen. 

Fertigstellen & Anrichten: Sofort anrichten, servieren und genießen. Restlichen Rote Bete-Kick und Kräuter-Boost separat dazu reichen. Man kann auch gleich alles in das Gericht geben. Am 2. Tag hat es nachgedickt. Ggfs. noch von der Brühe dazugeben.

Irene’s „wilder“ Schlemmer-Salat (2 Portionen als Mahlzeit) 

Ein weiterer #wirbleibenzuhause Corona-Sonntag und eine unglückliche halbe Fenchelknolle im Kühlschrank. Was tun damit? Ich fand ein Rezept einer berühmten Köchin mit WOW!-Foto. Aber ganze Zitronenscheiben im Fenchelsalat? Die essen? Oder dann raus fummeln und entsorgen? Nö. Bei manchen Rezepten schmeckt vor allem die Berühmtheit. Oder das Foto. Oder beides. Das ist ok, Essen ist ein komplexer Vorgang, wir essen auch sehr viel mit dem Kopf und mit den Augen. Es lohnt sich deshalb immer, sich ein Rezept genau durchzulesen und vorzustellen, bevor man es nachkocht. Dabei stellte ich fest, dass es mich gar nicht überzeugt. Also schaute ich stattdessen nach, was ich sonst noch da habe und für einen Salat mit Fenchel verwerten und miteinander kombinieren kann. Das war mal wieder mehr, als ich dachte und daraus ist dieser Schlemmer-Salat mit WOW!-Geschmack entstanden. Ein Hochgenuss während der Bärlauch-und Giersch-Saison (März bis Mai).

Zutaten: ½ weißer Rettich/ 2 Karotten/ ½ Fenchelknolle/ 1 Frühlingszwiebel/ 1 Mini-Gurke/ 50 g Bärlauch/ 50 g zarte Giersch-Blätter/ 50 g Mix aus Petersilie, Rukola und Knoblauchsrauke/ trocken geröstete Kürbiskerne/ essbare Wildblüten/ frisches Baguette.

Dressing: 100 ml süße Sahne/ 2 EL Balsamico Bianco/ Saft einer Zitrone/ 1 TL geröstetes Sesamöl/ feines Meersalz/ schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: In einer großen Schüssel das Dressing zubereiten. Rettich und Karotten direkt hinein raspeln und mit dem Dressing vermischen. Ziehen lassen, damit sich alle Zutaten miteinander befreunden können. Fenchel, Frühlingszwiebel und Gurke fein schneiden. Grünzeug waschen, trocknen und grob schneiden, Stiele mit verwenden. Deko und Brot vorbereiten und bereitstellen.

Fertigstellen & Anrichten: Fenchel, Frühlingszwiebel, Gurke und Grünzeug unter den Salat in der Schüssel heben. Schlemmer-Salat sofort auf Tellern anrichten, extra Dressing darüber träufeln und hübsch frühlingshaft garnieren. 

Tipp: Das Baguette nicht rösten oder toasten. Sondern mit dem weichen Brot ganz „à la française" die leckere Sauce bis zum letzten Tropfen aufnehmen und genießen.

Irene's Corona-Oster-Butterkuchen

Bei einfachen Rezepten mit wenigen Zutaten kommt es umso mehr auf die Güte der Lebensmittel an. Das Ergebnis kann wirklich nur so gut sein, wie die Zutaten, die man verwendet. Ich verwende deshalb für meinen Osterkuchen ausschließlich selbstgemachte Zutaten und Produkte in bester Bio-Qualität.

Für den Teig: 50 ml lauwarme Milch/ 1 Pck. Trockenhefe/ etwas Wasser/ 100 g weiche Butter/ 50 ml selbst gemachter Engelwurz-Sirup (alternativ Agavensirup)/ 1 TL feines Meersalz/ 1 Ei/ 350 g Weizenmehl 550.

Für das Topping: 50 ml Engelwurz-Sirup/ etwas Wasser/ je 1 Prise gemahlene Vanille und Tonka-Bohne/ 150 g weiche Butter/ 1 Ei/ 150 g Kokosblütenzucker/ 150 g Zucker/ ½ TL feines Meersalz/ 75 g Weizenmehl 550/ 75 g Speisestärke/ 50 g trocken geröstete Mandelblättchen/ Puderzucker.

Zubereitung:

  1. Milch, etwas Wasser und Hefe miteinander verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist.
  2. Butter, Sirup, Ei und Salz schaumig schlagen. Dann abwechselnd Hefemix und Mehl hinzufügen und den Teig so lange kneten, bis er sich von den Seiten löst. 
  3. Den Teig in eine etwa 20 x 30 cm große gefettete Back- oder Auflaufform drücken und abgedeckt an einem warmen Ort mehrere Stunden gehen lassen.
  4. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Für das Topping in einer kleinen Schüssel Sirup, etwas Wasser und Gewürze mischen. Butter, Sirupmix und Ei zusammenrühren. Dann abwechselnd Mehl- und Zuckermischung dazugeben und miteinander verrühren bis eine schön cremige Konsistenz erreicht ist.
  5. Das Topping auf dem aufgegangenen Hefeteig gleichmäßig verteilen und dann den Kuchen eine gute ½ Stunde bei 200° backen. 5 Minuten vor Backzeit-Ende die Mandelblättchen über den Kuchen streuen.

Fertigstellen & Anrichten: In der Form abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Pur genießen oder selbstgemachte Marmelade dazu reichen.

Reste-Festessen: “Wilde“ Knödel (20- 25 Stück)

Trocken Brot und Bärlauch bilden die Basis für meine fluffigen „wilde“ Knödel. Im Prinzip handelt es sich also um ein günstiges Reste-Rezept aus wenigen Zutaten. Man kann gleich die doppelte Menge machen, da sich Knödel für so viele Gerichte eignen (und außerdem sind sie so unfassbar lecker!), siehe Servierschläge. Und sie lassen sich auch einfrieren, so dass man gleich wieder einen neuen willkommenen Vorrat für kommende (Corona-)Tage hat.

Zutaten: 250 g sehr fein geraspelte getrocknete Brötchen½ Bund Bärlauch/ ½ Bund Schnittlauch/ 2 TL feines Meersalz/ 5 Bio-Eier/ 100 g geschmolzene Bio-Butter/ 100 ml Mineralwasser/ geriebene Muskatnuss.

Zubereitung: 1. Die Kräuter sehr, sehr fein schneiden oder wiegen. In einer Schüssel Paniermehl, Kräuter, Salz und Prise Muskatnuss mischen. Eier einarbeiten. Dann die geschmolzene Butter und das Mineralwasser hinzufügen und solange rühren, bis eine breiige Masse entsteht. Mehrere Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. 2. Einen großen Topf mit Salzwasser erhitzen. Mit den Händen Knödel in der Größe von Tischtennisbällen formen und auf einem bemehlten Küchenbrett bereitlegen. 3. Die Hälfte der Knödel vorsichtig in das kochende Wasser geben. 10- 12 Minuten ganz sanft köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche kommen. Einen Knödel herausnehmen und aufschneiden. Er sollte gleichmäßig durchgegart sein. Knödel mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Mit der anderen Hälfte genauso verfahren. 

Serviervorschläge: in der Brühe/ mit (Steinpilz-)Sahnesauce & Wildspinat (Foto)/ gebraten mit geschmälzten Zwiebeln und Gemüse-Bouquet oder frischem Salat.

Nachhaltig Kochen asiatisch: KIMCHI-Suppe / Jjigae (8 Portionen)

Es ist einfach toll, dass nachhaltig Kochen weltweit Traditionen hat. Diese koreanische Kimchi-Suppe, Jjigae genannt, ist ein superleckeres und gesundes Beispiel dafür. Sie ist eine vollwertige Mahlzeit. Man verwendet gereiftes Kimchi, das zu sauer ist, um es noch als Beilage zu essen. Gerade fermentierten Zutaten bringen Aroma. So wird das wertvolle Superfood Kimchi, besonders wenn man es selbst gemacht hat (siehe Tipp), vollständig aufgebraucht. Ich habe Jjigae auf meine Weise interpretiert. Trotz der kurzen Garzeit stelle ich sie in die Kochkiste, da ihr Sous-Vide-Effekt die vielen Geschmäcker harmonisch vereint und zur Geltung bringt

Zutaten200 g Bio-Nuss-Tofu/ 100 g (1 Filet) mild geräucherte Bio-Makrele/ 100 g (1 Filet) geräucherte Bio-Forelle/ 1 Handvoll getrocknete Mu-Err-Pilze, 2 Stunden in ¼ l Wasser einweichen/ 1 rote Zwiebel, geschnitten/ 1 Zucchini/ 1 Baby-Pok Choi/ 1 rote Paprika/ 4 Knoblauchzehen, fein gehackt/ 2 EL geriebener Ingwer/ 2 EL Bio-Tamari/ 1 TL geröstetes Sesamöl/ Bio-Sesamöl/ 2 Gläser (ca. 600 g) gereiftes KIMCHI/ 1 EL koreanische rote Pfeffer-Flocken (gochugaru) oder Szechuan-Pfeffer gemörsert/ 1 EL (selbst gemachtes) Pilz-Pulver/ grobes Meersalz/ 1,5 l Gemüsebrühe/ 50 ml Mirin/ 4 Frühlingszwiebeln/ einige Stängel wilder Schnittlauch.

Zubereitung: 1. Tofu, Makrele und Forelle in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Knoblauch, Ingwer, Sojasauce und geröstetes Sesamöl hinzufügen. Wenden, bis alle Zutaten von der Marinade ummantelt sind. Abdecken und mind. 2 Std. ziehen lassen. 2. In einem großen Topf Sesamöl erhitzen. Zwiebeln sanft andünsten. Paprika und Zucchini dazugeben, mit Pilzpulver bestäuben und rundum mit anbraten. Gemüsebrühe angießen. Kimchi, Mu-Err mit Sud, Mirin und Gewürze hinzufügen. 3. Wenn die Suppe kocht noch Pok Choi hineingeben. Zwei Minuten ankochen und dann für eine ½ Std. in die Kochkiste stellen.

Fertigstellen & Anrichten: Suppe aus der Kochkiste nehmen. Tofu und Fisch hinzufügen, vorsichtig untermengen und 5 Minuten bei geschlossenem Topf mit erhitzen. In dieser Zeit Frühlingszwiebeln und Schnittlauch sehr fein schneiden. Dann die Suppe nach Gusto abschmecken. In Bowls anrichten und mit Frühlingszwiebeln und Schnittlauchröllchen hübsch garnieren.

Tipp: Wie man selber Kimchi herstellt lernt man in meinem Kochkurs „Gemüse fermentieren & pickeln“.

Süße Resteverwertung: Arme Ritter-Kuchen (für 1 Blech)

Momentan geht es uns wie Ritter:innen in einer belagerten Burg: Wir sind bedroht und müssen zuhause bleiben! Deshalb backen wir heute am Sonntag aus Brotresten diesen superleckeren Reste-Kuchen, der die ungewohnte Lage versüsst. Dafür verwendet man Brötchen und Toastbrot, die vom Sonntagsfrühstück letzter Woche übrig geblieben und aufbewahrt statt weggeworfen wurden.

Zutaten: Genug alte Brötchen oder Toastbrot, um damit ein Kuchenblech zu belegen/ 200 g Butter/ 1 l Milch/  Saft und Schale von 1 Bio-Zitrone/ 2 Shots Calvados/ 8 Boskop-Äpfel/ 4 Eier plus 3 Eigelb/ 2 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker/ 1 EL Zimt/ 100 g Roh-Rohrzucker/ 1 Prise Salz/ 100 g trocken geröstete Mandelblättchen/ Fett für das Blech/ 100 g Wildbeeren-Mus/ Für die Baiser-Tuffs: 3 Eiweiß/ 100 g Puderzucker. 

Zubereitung: Backblech fetten. Brot in Scheiben schneiden, ggfs. halbieren oder vierteln, und auf dem Blech auslegen. Die Butter schmelzen und mit 3 EL Milch verrühren. Brotscheiben damit einpinseln. 1 Pck. Vanille-Zucker, Zimt und 50 g Roh-Rohrzucker mischen und darüberstreuen. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Auch die Äpfel können übrigens schon älter sein, für einen Kuchen sind sie bestens. In einer Schüssel Apfelscheiben mit Zitronensaft, Calvados, 50 g Zucker und 1 Pck. Vanille-Zucker mischen, abdecken und ziehen lassen. 3 Eier trennen. 4 ganze Eier und 3 Eigelb mit restlicher Milch und einer Prise Salz verquirlen. Die Brotscheiben mit den marinierten Äpfeln belegen. Mandelblättchen darüberstreuen und das Ganze mit der Eiermilch gleichmäßig begießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° (Umluft 175°) ca. 20 Minuten backen. 

Fertigstellung & Anrichten: Den Kuchen herausnehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. In dieser Zeit Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und Baiser-Tuffs auf den Kuchen spritzen. Im Backofen bei bei 225° (Umluft 200°) ca. 5 Minuten überbacken, bis die Tuffs leicht golden gebräunt sind. Lauwarm servieren und (selbst gemachtes) Wildbeeren-Mus dazu reichen. 

Tipp: Brotreste in 2 Brotbeuteln aufbewahren. Brötchen und Weißbrot für Süßes in einem, dunkles (Vollkorn-)Brot für herzhafte Gerichte im anderen. Schöne und ökofaire Brot- & Genussbeutel aus eigener Herstellung gibt es im Kochkiste-Shop.

Reste-Essen mit Tradition: Flädle-Suppe (4 Portionen)

Wenn man aus Resten etwas Leckeres zaubert, erreicht man 3 Dinge: Man kocht umweltbewusst, krisentauglich und schon den Geldbeutel. Sehr viele Reste-Essen wie dieses sind auch so richtige Wohlfühl-Essen. Übrige Pfannkuchen, die angetrocknet sind, also bitte nicht wegwerfen. Denn genau die werden hier gebraucht. Mit frischen klappt es nicht, die werden matschig. Der saisonale Frühlings-Kick ist ein Topping aus zarten Brennesselspitzen voller Power.

Zutaten: 2 rote Zwiebeln/ 3 Karotten/ 2 Kartoffeln/ 1 Stück Lauch/ 3 Stängel Stauden-Sellerie/ ½ Bund glattblättrige Petersilie/ 1 Stück Butter/ Olivenöl/ grobes Meersalz/ schwarzer Pfeffer aus der Mühle/ 1 EL getrockneter Liebstöckl (oder einige Spritzer „Maggi“)/ 1,5 l Wasser/ 2 Würfel Bio-Gemüsebrühe/ 4 angetrocknete Pfannkuchen (1- 2 Tage alt). Topping „Brennessel-Chips“: 1 kleine Schüssel Brennesselspitzen/ ½ l Pflanzenöl/ Salz.

Zubereitung: Das Gemüse in feine Streifen und Würfel schneiden. In einem Topf Butter und Olivenöl erhitzen. Zuerst die Zwiebeln andünsten, dann nach und nach die Gemüse (von hart bis weich) dazugeben. Dabei jedes Mal umrühren bis alles rundum angebraten ist. Wasser angießen, salzen und Gemüsebrühwürfel und Liebstöckl hineingeben. 3 Minuten ankochen und für eine halbe Stunde in die Kochkiste stellen (oder 20 Min. sanft köcheln lassen). Während der Garzeit die Petersilie fein schneiden und das Topping zubereiten: In einem kleinen Topf reichlich Öl hoch erhitzen. Bis das Öl heiß ist die Pfannkuchen in feine Streifen schneiden. Dann die Brennesselspitzen im heißen Öl kurz frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf Küchenpapier entfetten und leicht salzen.

Fertigstellen & Anrichten:

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In jeden Bowl eine gute Handvoll Flädle und etwas Petersilie geben. Mit der Suppe auffüllen und mit den Brennessel-Chips garnieren.

Gesundes Frühlingserwachen: 9-Kräuter-Powersuppe (4 Portionen)

Info: Dies ist die erste Frühjahrssuppe mit frischen (Wild-)Kräutern. Gerade in Anbetracht der Corona-Krise können wir deren hohen gesundheitlichen Wert besonders gut gebrauchen, um unsere Abwehrkräfte zu stärken. In der Kochkiste werden sie schonend zubereitet und entfalten ihre feinen Aromen besonders gut. Es müssen nicht unbedingt 9 verschiedene Kräuter sein, man nimmt was man bekommen kann bzw. findet. Die Zahl 9 geht auf uralte Rezepte zurück, denn ihr werden glücksbringende Kräfte zugeschrieben.

Wildkräuter & -blüten

Zutaten: 3 Schalotten /1 Karotte /1 Stück Knollensellerie /1 Stück Lauch /2 EL Bio-Vollkorn-Dinkelmehl /1 EL (selbst gemachte) getrocknete Suppenkräuter-Mischung /500 g frische (Wild-)Kräuter (Giersch, Brennessel, Bärlauch, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Pimpinelle, Vogelmiere, Brunnenkresse, Taubnessel, Gundermann, Spitzwegerich, wilder Schnittlauch, Wiesen- und Waldschaumkraut, Beinwell, Borretsch, Wiesenbärenklau u. a.) /50 g Butter /1 L Wasser /4 EL süße Sahne /Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle /einige Stängel Petersilie /1 Frühlingszwiebel /3 EL Shoyu /Deko: Essbare Blüten (z. B. Gänseblümchen).

Topping: 150 ml Bio-Olivenöl/4 Knoblauchzehen, schälen, zerquetschen und grob schneiden/je 1 Zweig Thymian und Rosmarin; die Blättchen abstreifen bzw. entnadeln und grob hacken. Alle Zutaten in eine Schale geben und ziehen lassen.

Tipp: Giersch, Brennessel und/oder Brunnenkresse bilden eine sehr gute Basis, ihr Anteil kann 70% oder mehr betragen. Von Giersch und Brennessel nur die zarten Spitzen verwenden.

Zubereitung: Gemüse und Kräuter waschen, trocknen und fein schneiden. In einem Topf die Butter zerlassen. Schalotten dazugeben und glasig anschwitzen. Dann nacheinander Karotte, Sellerie und Lauch hinzufügen und jeweils kurz anbraten. Mit Dinkelmehl bestäuben und Umrühren. Mit etwas Wasser ablöschen und rühren, bis sich Mehl und Wasser homogen verbunden haben. Dann 1 l Wasser angießen. Getrocknete Suppenkräuter und Salz dazugeben, dann die (Wild-)Kräuter. Umrühren und zum Siedepunkt bringen. Dann sofort für 15- 30 Minuten in die Kochkiste stellen.

Fertigstellen & Anrichten: Das aromatisierte Kräuter-Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen. Sobald der Knoblauch Farbe annimmt, vom Herd nehmen und zurück in die Schale gießen, so dass sich jede:r individuell damit bedienen kann. In die fertige Suppe süße Sahne, Petersilie und Frühlingszwiebel einrühren und mit Shoyu und Pfeffer delikat abschmecken.  Mit den essbaren Blüten dekorieren und die Powersuppe heiß genießen.

Nahrhafte Krisenkost: Schwarze Bohnen-Suppe

Hülsenfrüchte sind eine gesunde und nahrhafte Protein- & Nährstoffquelle. In der genialen Kochkiste sind sie zeit- und energiesparend zu machen. Noch nie war Kochen einfacher, effizienter und bequemer! Jetzt ist eine gute Zeit, um mit dem krisenbewährten Kochkistekochen anzufangen. Kochkiste-Sets und schöne und nützliche Produkte für einen nachhaltigen Lebensstil gibt es im Kochkiste-SHOP.

Zutaten: 500 g getrocknete schwarze Bohnen, mind. 10 Std. einweichen/ 2 rote Zwiebeln/ 250 g Wurzelgemüse-Mix (Karotte, Sellerie, Pastinake etc.)/ 4 Knoblauchzehen/ ½- 1 Chilischote/ 1 Handvoll getrocknete und geräucherte Steinpilze (alternativ: Räuchertofu o. geräucherter Speck / je 50 ml Madeira, Balsamico-Essig u. Ahornsirup/ 2 EL Bio-Tomatenmark/ 2 Würfel Bio-Gemüsebrühe/ Bratöl/ 1 Stück Butter/ Meersalz/ schwarzer Pfeffer aus der Mühle/ 4 Lorbeerblätter/ Zitronensaft.

Topping: 4 gekochte Eier/ Crème Fraîche/ Petersilie-Blättchen

Zubereitung: In einem Topf die Zwiebeln anschwitzen. Knoblauch und Chili dazugeben. Wurzelgemüse hinzufügen und unter Rühren ebenfalls anbraten. Dann mit den Bohnen genauso verfahren. Madeira, Balsamico-Essig, Ahornsirup und Tomatenmark in den Topf geben und alles gut vermengen. Die Bohnen hinzufügen, dann die Steinpilze mit dem Einweichsud und wieder umrühren. Gemüsebrühwürfel, Lorbeerblätter und Pfeffer dazugeben und das Ganze mit Wasser auffüllen. Zum Schluß die Eier dazugeben und die Suppe 10- 15 Minuten ankochen. Dann für mind. 4 Stunden - am besten über Tag oder Nacht - in der genialen Kochkiste garen.

Fertigstellen & Anrichten: Die Eier herausfischen, kalt abschrecken, pellen und hacken. Die Suppe pürieren - ggfs. noch etwas heißes Wasser hinzugießen - und dann mit Salz und Zitronensaft perfekt abschmecken. In Bowls anrichten und mit dem Topping ansprechend garnieren.  

Die geniale Kochkiste - besser & bequemer Kochen!